Die Auswahl der richtigen Membership- Software ist sicher nicht ganz einfach.

Aber es gibt da ein paar Dinge, die Du bei Deiner Entscheidung berücksichtigen solltest. Und das sind die Punkte: gesicherte Downloads, mehrere Produkte (Level) und Drip Content.

In diesem Artikel spreche ich auch nur über Membership- Plugins für WordPress. Du solltest für Deine Membership- Site immer eine WordPress- Lösung verwenden, da dort die Verbreitung am größten ist und somit für jede Aufgabe eine Lösung in Form eines Plugins existiert.

Der allerwichtigste Punkt einer Membership Site sind gesicherte Downloads. Wenn Dein Mitgliederbereich kein Login über eine individuelle Kennung und Passwort zulässt, hast Du nicht wirklich einen richtigen Mitgliederbereich. Darüber hinaus sollte das Membership- Plugin merken, wenn eine Kennung mit zu vielen verschiedenen IP- Adressen angesprochen wird. Das deutet darauf hin, dass Kennung und Passwort im Internet verteilt wurden. Gute Plugins erkennen dies und sperren dann den Zugang.

Es macht auch keinen Sinn, wenn Du zwar eine Membership- Site hast, in der die HTML- Seiten gesichert sind, die darauf enthaltenen Downloads jedoch nicht. Damit ist es möglich, dass die Links auf die Downloads im Internet weiter verbreitet werden können. Moderne Membership- Plugins wie „Wishlist Member“ lassen Sicherung auch auf Datei und Ordner- Niveau zu.

Bei einigen Membership- Plugins wird in der Werbung gerade auf die Sicherung von Downloads nicht extra eingegangen. Nachfragen lohnt sich also.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Dein Membership- Plugin mehrere Produkte in einer WordPress- Installation zulässt. In der Regel strukturierst Du Deine Membership- Site so, dass Du mehrere kostengünstige Produkte, die zu einem Thema passen, in einer Membership Site unterbringst und dort dann dadurch auch leicht zu größeren Produkten kombinieren kannst. Zudem kannst Du so auch kostenlose Starter- Produkte installieren und in diesen dann dort weitere kostenpflichtige Produkte verkaufen, die dann einfach für das jeweilige Mitglied freigeschaltet werden. Dies ist viel einfacher, wenn alle themenverwandten Produkte in einer Membership- Site verwaltet werden.

Ein Membership- Plugin sollte auch das zeitversetzte Freigeben von Content ermöglichen. Man nennt dies „Drip Content“. Dies benötigst Du als Werkzeug, um Mitglieder in der Membership zu halten, indem Du nicht alle Inhalte sofort freischaltest.

Neben den Features, die eine Membership- Software hat, ist es auch wichtig, darauf zu achten, wie das Umfeld des Herstellers beschaffen ist. Die Membership- Software ist das Kernstück Deiner verkaufenden Unternehmens- Website. Da solltest Du nichts dem Zufall überlassen!

  • Frage: Hast Du Dich schon für ein Membership- Plugin entschieden? Welche Aspekte sind für Dich bei der Auswahl besonders wichtig? Wieviel Produkte planst Du für Deine Membership Site?